Strommarkt Ostschweiz
Versorgung sichern, Wettbewerbsfähigkeit stärken
Die Ostschweiz braucht einen leistungsfähigen Strommarkt, der Versorgungssicherheit gewährleistet und die Wettbewerbsfähigkeit stärkt.

24. September 2026
Bis 2050 muss die Schweiz 30 TWh zusätzlichen Strom bereitstellen, um fossile Energieträger zu ersetzen. Das löst einen massiven Investitionsbedarf für Kraftwerke und Netze aus. Steigende Systemkosten drohen zu einem Wettbewerbsnachteil zu werden.
Die Schweiz muss deshalb rasch ausbauen und den Strommarkt reformieren. Infrastruktur muss ausgebaut und Flexibilität genutzt werden, um den Verbrauch an verfügbare Netzkapazitäten anzupassen. Das Schweizer System ist zudem eng an das europäische Stromsystem gekoppelt: Stromabkommen und Marktöffnung müssen deshalb als Chance genutzt werden.
Es braucht leistungsfähige Versorgungsstrukturen und eine professionelle Führung der Eigentümerschaft. Sind Energieversorgungsunternehmen nicht leistungsfähig genug, braucht es Kooperationen oder Strukturanpassungen. Die öffentliche Hand als Eigentümerin muss genügend Kapital für Erneuerung und Ausbau belassen und bei der Ertragsabschöpfung Mass halten.
Mit Gastbeiträgen von Dr. Christoph Eisenring (Avenir Suisse), Prof. Dr. Markus Friedl (OST – Ostschweizer
Fachhochschule) und Dr. Christian Opitz (Universität St.Gallen).