Abstimmung vom 30. November 2025

Nein zur JUSO-Initiative

Gemeinsame Kampagne der Ostschweizer Handelskammern gegen die schädliche JUSO-Initiative.

Machen Sie mit unserer Vorlage mit!

16. Oktober 2025

Eine Annahme der JUSO-Initiative am 30. November würde zahlreiche Schweizer Familienunternehmen in ihrer Existenz gefährden. Die Konsequenz wäre der Wegzug von Firmen, ein Verlust an Arbeitsplätzen und entgangene Steuereinnahmen von schätzungsweise über 2 Milliarden Franken pro Jahr. Die IHK St.Gallen-Appenzell und Thurgau engagieren sich mit einer eigenen Abstimmungskampagne gemeinsam mit regionalen Unternehmen gegen die Initiative, deren Annahme dem Werkplatz Schweiz nachhaltig Schaden zufügen würde.

Die Juso-Erbschaftssteuerinitiative fordert, Schenkungen und Nachlässe ab 50 Millionen Franken mit einer neuen, zusätzlichen Steuer von 50 Prozent zu belegen. In einer Unternehmensumfrage der IHK St.Gallen-Appenzell und Thurgau sind drei Viertel von über 600 befragten Betrieben der Ansicht, dass der Werkplatz Ostschweiz im Falle einer Annahme der Initiative langfristig Schaden nehmen würde.

Initiative gefährdet Existenz von Familienunternehmen

 «Familienunternehmen und KMU sind das Rückgrat unserer Wirtschaft und tragen mit ihrem langfristig ausgerichteten Handeln zu deren Stabilität bei.»

Jérôme Müggler, Direktor der IHK Thurgau

Über die Hälfte der betroffenen Unternehmen verfügen nicht über die notwendige Liquidität, um die Steuer begleichen zu können. Im Falle einer Annahme der Initiative müssten diese einen Verkauf oder Teilverkauf in Betracht ziehen. «Familienunternehmen und KMU sind das Rückgrat unserer Wirtschaft und tragen mit ihrem langfristig ausgerichteten Handeln zu deren Stabilität bei», sagt Jérôme Müggler, Direktor der IHK Thurgau. Viele Unternehmen wären zudem indirekt von der Vorlage betroffen.

«Wir wollen unsere Familienunternehmen stärken, statt sie zu gefährden – insbesondere in den aktuell wirtschaftlich rauen Zeiten.»

Markus Bänziger, Direktor der IHK St.Gallen-Appenzell

Eine Annahme würde zahlreiche Arbeitsplätze gefährden. Langfristige Investitionen lohnten sich für Familienunternehmen in der Schweiz kaum mehr. Markus Bänziger, Direktor der IHK St.Gallen-Appenzell, betont: «Wir wollen unsere Familienunternehmen stärken, statt sie zu gefährden – insbesondere in den aktuell wirtschaftlich rauen Zeiten.»

Verlust an Steuereinnahmen

Eine Annahme der Initiative hätte aufgrund des Wegzugs von vermögenden Personen und betroffenen Unternehmen Steuerausfälle von schätzungsweise jährlich 2.8 bis 3.7 Milliarden Franken zur Folge. Dieses Defizit müsste von der breiten Bevölkerung getragen werden. Der Mittelstand würde zusätzlich belastet.

Gemeinsame Abstimmungskampagne der beiden Handelskammern

Aufgrund der eminent wichtigen Bedeutung für den Wirtschaftsstandort engagieren sich die beiden Ostschweizer Handelskammern St.Gallen-Appenzell und Thurgau gemeinsam mit Familienunternehmen und KMU der Region für eine Ablehnung der Initiative. Für ein deutliches NEIN zur Initiative am 30. November setzen sich unter anderem die Ostschweizer Unternehmen Baumer Group, Glatz AG, Bühler Group, Züger Frischkäse AG, ISA Sallmann AG und Lütolf AG ein. Auch zahlreiche Geschäftsführende aus dem Gebiet der beiden Handelskammern beziehen im Rahmen einer Testimonial-Kampagne Stellung gegen die Initiative.

IHK-Unternehmensumfrage

Die Umfrage wurde gemeinsam von der IHK St.Gallen-Appenzell, der IHK Thurgau und den regionalen Arbeitgebervereinigungen durchgeführt. Zwischen dem 24. September und dem 15. Oktober 2024 haben 638 Unternehmen aus den Kantonen St.Gallen, Thurgau und den beiden Appenzell mitgewirkt. 39 von ihnen gaben an, von der Initiative betroffen zu sein (Gesamtvermögen > 50 Millionen Franken).

Die Umfrageresultate sind im EcoOst-Standpunkt «Familienunternehmen – bis dass der Tod uns scheidet?» abrufbar.

Unterstütze uns gegen die schädliche JUSO-Initiative

Um Ihr eigenes Sujet mit unserer Vorlage zu gestalten, können Sie ein eigenes Foto hochladen und in das Sujet einfügen. Danach können Sie das fertige Sujet im personalisierten Design herunterladen und für Ihren privaten Gebrauch nutzen. Ihr Sujet wird nicht auf einer Plattform der IHK angezeigt und auch nicht gespeichert.