Übersicht

IHK Hall of Fame

Unsere erreichten Schlüsselprojekte

Meilensteine für eine starke Ostschweiz

Die IHK St.Gallen-Appenzell engagiert sich für optimale wirtschaftliche Rahmenbedingungen und eine nachhaltige Entwicklung der Ostschweiz. Die hier vorgestellten Schlüsselprojekte sind sichtbare Erfolge unserer Arbeit. Realisierte Visionen, die Innovation, Bildung, Gesundheit, Infrastruktur und Unternehmertum in der Ostschweiz nachhaltig stärken.

Forschung & Innovation

Die IHK ist Gründungsmitglied des Innovationsökosystem für KMU und Start-ups, welches als Inkubator für innovative Unternehmen in den Bereichen Gesundheit und Leistungsfähigkeit, Sensorik sowie Digitalisierung fungiert. Zudem fördert er den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und führenden Forschungs- und Bildungseinrichtungen.

Der Hightech Campus Buchs ist ein Innovations- und Bildungszentrum in Buchs, Schweiz, das Hochschulen, Forschungsinstitute und Unternehmen zusammenbringt, um den Austausch von Wissen und Technologien zu fördern. Damit sollen Synergien des Hightech-Clusters im Rheintal genutzt und Bildung, Forschung und Unternehmen vernetzen werden.

Der Digital & Innovation Campus Thurgau ist ein Zentrum zur Förderung von Innovation sowie digitaler Kompetenzen in der Region. In erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Universität Konstanz und HTWG Konstanz wurde der Campus Ende 2024 realisiert.

Das Projekt «Startfeld» dient zur Förderung des Unternehmertums und setzt attraktive Rahmenbedingungen für Start-ups und für Nachfolgelösungen.

Der Bund anerkennt das Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal RhySearch ab Anfang 2025 als Technologiekompetenzzentrum von nationaler Bedeutung. Die Anerkennung ermöglicht einen Ausbau von RhySearch. Zudem stärkt sie die Innovationskraft und das Innovationsökosystem der Region Ostschweiz und des Fürstentums Liechtenstein.

Bildung

Die Fachhochschule Ostschweiz mit ehemals drei Hochschulen FHS St.Gallen, HSR Rapperswil und NTB Buchs wird seit dem 1. September 2020 mit der OST – Ostschweizer Fachhochschule aus einer Hand geführt. Somit werden die Kompetenzen gebündelt und Doppelspurigkeit abgebaut.

Die IT-Bildungsoffensive (ITBO) des Kantons St. Gallen stellen die Weichen, um die Bildungsstrukturen zukunftsfähig zu gestalten und den Status als führender Bildungskanton nicht nur zu sichern, sondern weiter auszubauen. Die Projekte ITBO sind gut auf Kurs, die Aktivitäten auf Schulstufen bis Sekundarstufe II zeigen Breitenwirkung.

Das System der dualen Berufsbildung der Schweiz ist einmalig und soll besonders gefördert werden. Es sollen vermehrt Berufsfachschulstandorte zu Kompetenzzentren entwickelt werden. Durch interkantonale Zusammenarbeit soll eine effiziente Einheitlichkeit der Berufsbildung geschaffen werden. So wurde beispielsweise die Umsetzung der Revision der Berufe KV und Detailhandel auf eine gemeinsame Entwicklung der Unterrichtsinhalte gesetzt. So werden Synergien genutzt und es findet ein ständiger Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer statt.

Durch die Änderung des Volksschulgesetzes werden Schulträger im Kanton St. Gallen verpflichtet, ab dem Schuljahr 2024/25 bedarfsgerechte schulergänzende Betreuung ab dem Kindergarten anzubieten. So werden Betreuungsmöglichkeiten von Mo-Fr von 7-18 Uhr sichergestellt, auch während mindestens acht Wochen in den Schulferien. Diese Massnahmen trugen zur massgeblichen Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern von schulpflichtigen Kindern bei.

Gesundheit

Mit der Spitalstrategie «4plus5» setzt der Kanton eine neue Spitallandschaft um. Die Spitäler Flawil, Wattwil, Rorschach und Altstätten wurden zu Gesundheits- und Notfallzentren umgewandelt, wobei die vier Spitalstandorte Uznach, Grabs, Wil und das Kantonsspital St.Gallen erhalten bleiben sollen.

Die Kantone St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden haben 2024 erstmals gleichlautende Spitallisten für die Akutsomatik erstellt. Diese gemeinsame Spitalplanung ermöglicht eine koordinierte und effiziente Verteilung der medizinischen Leistungen über die Kantonsgrenzen hinweg. Patientinnen und Patienten können innerhalb dieser Region frei wählen, in welchem Spital sie sich behandeln lassen möchten, wobei die Finanzierung durch die Kantone sichergestellt ist. Durch diese überkantonale Zusammenarbeit werden Ressourcen gebündelt, Doppelspurigkeit vermieden und die medizinische Versorgung optimiert.

Verkehr & Infrastruktur

Durch den Ausbau der Bahn-Doppelspur verkehren Züge auf den Strecken St.Gallen – Rapperswil und St.Gallen – Sargans im Halbstundentakt, was die Verbindungen spürbar verbessert und die Region verkehrstechnisch stärkt

Durch Fahrradschnellwege soll eine sichere, effiziente und umweltfreundliche Mobilität gefördert werden. Der Ausbau von Fahrradschnellwegen ist grundsätzlich in der Verantwortung der Zentrumsgemeinden. Dabei zeigt sich ein klarer Fortschritt in der Stadt St.Gallen. Diverse Velostrassen wurden bereits eingeführt, befinden sich in Realisierung oder in Planung.