WEITBLICK regional

Fachanlässe zum Thema BILA III

AGV-Fachanlässe in den Regionen

10. September 2026

Die IHK St.Gallen-Appenzell lädt gemeinsam mit den regionalen Arbeitgeberverbänden zu den Fachanlässen «WEITBLICK regional» ein. Im Fokus stehen die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung und die konjunkturellen Perspektiven der Region sowie die Bedeutung der Bilateralen III für den Wirtschaftsstandort Schweiz und insbesondere die Ostschweiz.

Nach der Begrüssung durch Bruno Eisenhut, IHK St.Gallen-Appenzell, wurde der Anlass mit einem Blick auf die aktuelle wirtschaftliche Lage und die Entwicklungen in der Region eröffnet. Anschliessend führte Adrian durch das Podium und leitete die Diskussion zu den zentralen wirtschaftlichen Fragestellungen. Gemeinsam mit Salome Zeintl wurden dabei aktuelle Entwicklungen eingeordnet, unterschiedliche Perspektiven beleuchtet und deren Bedeutung für die Unternehmen in der Region diskutiert.

Fotos der Veranstaltung

WEITBLICK regional Rheintal

Praxisnahe Einblicke und Best Practices

Im Praxisteil wurde deutlich, welche Faktoren für Unternehmen im grenzüberschreitenden Geschäft besonders entscheidend sind. Zu den zentralen Best Practices zählen verlässliche und früh bekannte Rahmenbedingungen, möglichst einheitliche Standards sowie die Vermeidung regulatorischer Doppelspurigkeiten. Gerade für KMU sind Planbarkeit und einfache Prozesse von grosser Bedeutung, da zusätzliche Nachweise, unterschiedliche Vorgaben oder parallele Verfahren unmittelbar Zeit und Ressourcen binden. Gleichzeitig zeigte das Praxisbeispiel, wie wichtig ein gesicherter Marktzugang, die grenzüberschreitende Rekrutierung von Fachkräften sowie der Zugang zu europäischen Forschungs- und Innovationsnetzwerken für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens sind.

Die Veranstaltung verdeutlichte insbesondere, dass die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU für Unternehmen weit über die politische Diskussion hinausreichen. Fragen des Marktzugangs, der technischen Vorschriften, der Rekrutierung von Fachkräften sowie des Zugangs zu Forschungs- und Innovationsnetzwerken wirken sich unmittelbar auf den betrieblichen Alltag aus. Gerade für KMU spielen dabei Rechtssicherheit, Planbarkeit und möglichst einheitliche Rahmenbedingungen eine zentrale Rolle: Früh bekannte Regeln und die Vermeidung von Doppelprüfungen oder zusätzlicher Dokumentation reduzieren Aufwand und schaffen verlässliche Voraussetzungen für die Geschäftstätigkeit im europäischen Markt.