IHK St.Gallen Appenzell

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  • Steffen Informatik mit Ostschweizer Niederlassung
    Der IT Dienstleister Steffen Informatik eröffnet die Niederlassung Ostschweiz mit Sitz in St.Gallen. Für deren Auf- und Ausbau ist Geschäftsführer Ivo Gonzenbach verantwortlich. Zum umfangreichen Lösungsangebot von Steffen Informatik zählen Dienstleistungen in den Bereichen Business Solutions (ERP-Lösungen, Portale), Technical Solutions (IT Infrastruktur) und Datacenter-Lösungen (Cloud Computing, Managed Services, Full Outsourcing).
    www.steffeninf.ch

  • Jahresmagazin Alpenrheintal
    Das Jahresmagazin 2012 von "Wirtschaft regional" widmet sich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Alpenrheintal. Das Magazin greift Themen wie die überregionale Verkehrs- und Raumplanung auf und lässt Unternehmer aus dem Dreiländereck Schweiz-Liechtenstein-Österreich zu Wort kommen.
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  • Verkaufstraining einmal ganz anders erleben!
    Spielerisch das Verkaufen trainieren mit dem neuen Verkaufsspiel. In Trainings-Sessions üben Verkäufer, Berater oder Kundendienst- mitarbeiter/innen spielerisch die Situationen und Fähig- keiten, die für ein effizientes Verkaufen wichtig sind. Die Teilnehmer lernen schnell, effektiv und nachhaltig!
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IHK SG-Appenzell...

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Die IHK ist der führende Wirtschaftsverband der Ostschweiz. Zahlreiche Geschäftsbeziehungen sind im IHK-Umfeld schon entstanden – nutzen auch Sie dieses Netzwerk.

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IHK-Neumitglieder

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IHK-Partner

Familienplattform Ostschweiz

Regionaler Überblick über die familienergänzende Kinderbetreuung von berufstätigen Eltern

KMU-Forum

Administrative Entlastung von KMU

WTT CHost

Wissenstransfer zwischen Hochschulen und KMU

FORUM BGM OSTSCHWEIZ

Das regionale Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung

WTT - YoungLeaderAward

Auszeichnung von Praxis-
projekten der FHS St.Gallen
am 27. September 2010

Ostschweizer Technologiesymposium

Das OTS 2012 findet am Freitag, 24. August, statt.

KMU-Tag

9. Durchführung am Freitag, 28. Oktober 2011

inventure.ostschweiz

Bringt technologische wie auch wirtschaftliche Innovation, Leistungsträger und Kapital zusammen, vernetzt Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

Textilmuseum St.Gallen

Ausstellungen historischer Spitzen, Stickereien
und Gewebe sowie Präsentationen von
zeitgenössischer Textilkunst und Textilien
aus heutiger industrieller Produktion.

Es gehört zu den wertvollen Traditionen der Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell, mit ihrer Generalversammlung die Regionen ihres Kammergebietes zu besuchen. Die Wahl des Veranstaltungsortes wird mit der Absicht verbunden, den Mitgliedern einen Einblick in die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Wirtschaftsregion zu vermitteln. Nach Appenzell, Uzwil, Heiden und Wil war dieses Jahr die Stadt St.Gallen wieder Gastgeberin einer IHK-Generalversammlung. Dabei war das besondere Ambiente der Lokremise neben dem attraktiven Rahmenprogramm am Nachmittag mitverantwortlich für den Besucherrekord: Über 500 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft trafen sich im grössten erhaltenen Eisenbahn-Runddepot der Schweiz zur Generalversammlung des bedeutendsten Wirtschaftsverbandes der Ostschweiz.

 

Zwei neue Vorstandsmitglieder
Aufgrund der statutarisch festgehaltenen Amtszeitbeschränkung kommt es an der Generalversammlung 2009 (9. Juni) zu Gesamt-Erneuerungswahlen in den IHK-Vorstand. Bereits an der diesjährigen Generalversammlung waren zwei Ergänzungswahlen nötig, da in Folge von Rücktritten regionale Lücken zu schliessen waren. Als Vertreter der Regionen Appenzell Ausserrhoden und Sarganserland-Werdenberg wurden Ständerat Dr. Hans Altherr und Urs Marquart zur Wahl in den IHK-Vorstand vorgeschlagen und von der Versammlung gewählt. Hans Altherr ist seit 2004 Ständerat, Inhaber der WEISS AG in Walzenhausen und präsidiert den Industrieverein Appenzell Ausserrhoden. Von 1998 bis 2005 war Hans Altherr Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden, von 2000 bis 2003 Landammann. Urs Marquart wurde nach mehrjähriger Vorstandstätigkeit im Arbeitgeberverband Sarganserland-Werdenberg im Jahre 2004 zu dessen Präsident gewählt. Beruflich ist er seit 1995 Inhaber der Marquart Elektroplanung + Beratung in Buchs mit Niederlassungen in Vaduz, Altstätten, Winterthur und Chur.

 

Konrad Hummler: „Den Globus in die Provinz holen“
Konrad Hummler betitelte seine Präsidialansprache mit „Provinziell und professionell“. Dabei hat er auf die gegenüber früheren Generalversammlungen deutlich schlechteren Konjunktur-Vorzeichen hingewiesen. Als Ursache für das Übel erruiert er das Finanzsystem, von dem alle fünf bis sieben Jahre krisenhafte Entwicklungen ausgehen, die auf eine Risikoerzeugung hinauslaufen, welche in keinem Verhältnis zu den Risiken in der realen Wirtschaft stehen. Die jüngste Krise hat beim IHK-Präsidenten die Skepsis gegenüber grossen Organisationen steigen lassen. Er verlieh in diesem Zusammenhang auch seinem Bedauern Ausdruck, dass die Position des Subsidiarismus nach wie vor keine valable politische Heimat hat. Dabei sei die Causa Subsidiarität noch nie so attraktiv gewesen. In der Zeit der globalen und jederzeitigen Verfügbarkeit von fast allen Gütern und Dienstleistungen gebe es kaum mehr Effizienzgründe, um gross zu sein. Und auch kaum Gründe, alles an einem bestimmten, zentralen Ort zu machen. „Vielmehr bietet denzentrale Fertigung grosse Chancen – fürs Rheintal, für See und Gaster, fürs Sarganserland, ja selbst für Ausserrhoden und das Toggenburg.“
Bei aller Provinzialität Voraussetzung sei Professionalität, was heute vor allem Weltoffenheit bedeute: „Es geht darum, den ganzen Globus in die Provinz zu holen und das Netz völlig international auszuspannen.“ Das politische Programm dazu müsse einerseits diese Provinzialität, Kleinräumigkeit und Subsidiarität ermöglichen, Eigenheiten zulassen, harmonisierende Erstickungsversuche unterlassen und von überissenen Grossmachtallüren ablassen. Andererseits müsse es sich auf die Stabilität der Infrastrukturen konzentrieren, die es brauche, um die globale Professionalität in die Provinz zu bringen. „Was wir brauchen, ist eine laufend erneuerte und verbesserte Verkehrsinfrastruktur, eine breitabgestützte Energieversorgung, eine leistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur, ein stabiles Rechtssystem, das unsere Investitionen nicht immer wieder überraschend gefährdet, innere Sicherheit ohne Wenn und Aber und ohne rechtsfreien Räume.“ Verzichtet werden könne hingegen auf das, was angesichts globaler Konkurrenz auf die Länge sowieso nicht finanzierbar sei: Feiste Ammen. Leider fehle die politische Kraft, die aufgehört habe, an diese Amme zu glauben.
Für Konrad Hummler bedeutet Provinzialität und Professionalität in erster Linie ein Abschied von anmassenden Vorstellungen, wie sie ein Finanzsystem oder in Staat und Gesellschaft überhand genommen haben: „Provinzialität und Professionalität kennt die Grenzen der Komplexitätsbewältigung und weiss um die Fehleranfälligkeit von Menschen und Maschinen. Provinzialität und Professionalität weiss aber auch um den Umstand, dass wahre Kreativität und Innovation noch stets in einem Umfeld menschlicher Nähe am besten gedieh. Dafür wollen wir uns einsetzen.“

 

Kurt Weigelt: Wettbewerb als Gestaltungsprinzip einer wachstumsorientierten Politik
IHK-Direktor Kurt Weigelt sprach in seinem Referat die mit dem Ende der bipolaren Welt eingeleiteten Veränderungen in der Wirtschaftspolitik an. Dabei stellte er fest, dass die Schweiz die Chancen der Virtualisierung und der Globalisierung zu wenig genutzt hat. Zeichnete sich unser Land noch vor zwanzig Jahren über einen weit überdurchschnittlichen Wohlstand aus, befindet sich unser Pro-Kopf-Einkommen im Vergleich zum Durchschnitt der OECD-Länder seit Längerem im Sinkflug. Dies zeigt ein Vergleich des Wirtschaftswachstums, das seit 1990 weltweit bei knapp 80%, in der Schweiz hingegen nur bei rund 25% liegt.
Dass die Schweiz die Chancen eines Strukturwandels mit historischen Dimensionen zu wenig genutzt hat, gilt nicht nur für die öffentlichen Institutionen, sondern auch für das Parteiensystem und die Verbandslandschaft als die wichtigsten privaten Akteure der Wirtschaftspolitik. Im Grundsatz  definiert sich das politische System unseres Landes unverändert in den Dimensionen „liberal-konservativ“ sowie „links-rechts“. Dies, obwohl sich dieses traditionelle Koordinatensystem aus dem 19. Jahrhundert für die gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht eignet. Die Stellung der Schweiz in Europa, Fragen der Familienpolitik, der Einwanderung oder des Umweltschutzes lassen sich nicht auf traditionelle soziale Gruppierungen reduzieren, sondern verlaufen quer durch die alten Konfliktfronten der Parteien. Das traditionelle Parteiensystem ist immer weniger in der Lage, kollektive Identitäten zu begründen und verliert damit seine zentrale demokratische Legitimation.
Vergleichbares gilt für die Wirtschaftsverbände. In den zurück liegenden Jahrzehnten entwickelte sich das Verhältnis von Staat und Wirtschaft zu einer Mischform von staatlich gelenkter und marktwirtschaftlich offener Ökonomie, in der die Behörden mit den Interessenverbänden Interventionen und Förderungen absprachen. Bis heute organisiert die Schweiz den öffentlichen Verkehr, die Produktion und die Verteilung von Strom, die Briefpost, Radio und Fernsehen auf nationaler Ebene, das Bildungswesen vom Kindergarten bis hin zur Universität, die Krankenversicherung, unsere Altersvorsorge und vieles mehr entsprechend den Spielregeln der Verhandlungsdemokratie und mit einer ausgesprochenen Skepsis gegenüber dem Wettbewerb und der Eigenverantwortung. In der Tatsache, dass die Schweiz im Innenverhältnis auf weiten Strecken sozialistisch organisiert ist, liegt nach Ansicht von Kurt Weigelt eine der wesentlichen Ursachen für ihre Wachstumsschwäche.
Während sich die relative Produktivität der Binnenwirtschaft im Sinkflug befindet, stürmt unsere Exportwirtschaft steil nach oben und überzeugt durch ihre Effizienz und ihre Innovationskraft. Im Aussenverhältnis ist die Schweiz eines der wettbewerbsfähigsten, wirtschaftsliberalsten und internationalsten Länder der Welt. Für Kurt Weigelt unterstreicht diese Tatsache „eindrücklich den Unterschied zwischen Wettbewerb und Heimatschutz“.
Nach Ansicht des IHK-Direktors müssen die Binnen- und die staatsnahe Wirtschaft in eine Richtung entwickelt werden, die dem Wesen einer offenen Welt entsprechen: „Eine zukunftsorientierte Gesellschaft nimmt Abschied von planwirtschaftlichen Idealvorstellungen und setzt auf den Wettbewerb als spontane Ordnung, ermöglicht Koordination ohne Zwang und Übereinstimmung ohne Konformität.“ Es sei an der Zeit, dass das Ende der Verhandlungsdemokratie des 20. Jahrhunderts akzeptiert und vorbehaltlos auf den Wettbewerb als das Gestaltungsprinzip einer wachstumsorientierten Politik gesetzt werde.

 

Von der Textilstadt zum Dienstleistungszentrum
Im Zentrum des Rahmenprogramms am Nachmittag stand das von der Wirtschaft Region St.Gallen (WISG) lancierte St.Galler Standortmarketing. Zuerst informierte WISG-Präsident Leodegar Kaufmann über Auftrag, Organisation und Aktivitäten der Wirtschaft Region St.Gallen, danach erläuterte Martin Huser, Vorsitz IG Standortmarketing Region St.Gallen, wie sich die Region St.Gallen als Zentrum der Ostschweiz erfolgreich positionieren kann.
Den zweiten Teil des Rahmenprogramms bildeten die Besichtigungstouren durch die Shopping Arena und das Sittertal sowie ein wirtschaftshistorischer Rundgang durch St.Gallen. Mit der Shopping Arena ist dieses Frühjahr das grösste Bauvorhaben im Kanton St.Gallen vollendet worden. Jelmolis Shopping Arena bildet dort zusammen mit der Ikea die Mantelnutzung des neuen St.Galler Fussballstadions. Sie ist für St.Gallen bedeutender Standort- und Wirtschaftsfaktor zugleich. Auf den 30'000 m2 Einkaufsfläche sind 500 neue Vollzeitstellen geschaffen worden. Darin enthalten sind zahlreiche Teilzeitstellen, womit gegen 1000 Personen einen Arbeitsplatz in der Shopping Arena gefunden haben. Zwischen dem Beginn der Projektplanung und der Eröffnung der Shopping Arena liegen rund sieben Jahre. Die Besucher der IHK-Generalversammlung erfuhren, welche Entscheide in dieser Zeitspanne getroffen und welche unternehmerischen Herausforderungen gemeistert werden mussten und erhielten Hintergrundinformationen zu Konzept und Realisation der Idee „Shopping, Freizeit und Sport unter einem Dach“.
Der Rundgang durch das ehemalige Fabrikareal der Färberei Sitterthal illustrierte den Besuchern die Umnutzung einer Industriebrache in ein Innovationszentrum. In den letzten gut zehn Jahren wurden hier die Unternehmen einer Kunstgiesserei, einer Buchwerkstatt und eines Steinmetzateliers aufgebaut. Um den Ausbau und Betrieb des Zentrums für Kunst und Kulturwirtschaft finanziell zu ermöglichen, wurde im Sommer 2006 die Stiftung Sitterwerk ins Leben gerufen. Daneben finden sich auf dem Gelände eine Kletterhalle und eine Tanzschule, ebenso beheimatet es seit gut fünf Jahren die Stiftung für Arbeit. Die seit 10 Jahren bestehende Sozialfirma bietet im Sittertal über 200 Arbeitsplätze für ausgesteuerte Langzeiterwerbslose; inzwischen hat sie in Waldstatt unter dem Dach eines Kunden auch eine Aussenstelle aufgebaut. Ausserdem eröffnete sie dieses Frühjahr die dritte Tochterfirma – die im Sittertal entwickelten sozialunternehmerischen Ideen tragen nun auch Früchte in Arbon, Zürich und Winterthur. 
Wie sich die Sankt-Galler Wirtschaftsgeschichte, namentlich die Stickereiblüte, mit imposanten Bauwerken bis heute im Stadtbild widerspiegelt, wurde den Besuchern des wirtschaftshistorischen Stadtrundgangs aufgezeigt. So findet sich unweit der Lokremise auf engstem Raum eine Vielzahl repräsentativer Bauten aus der Blütezeit der Stickereiindustrie im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert. Dazu gehören die eigentlichen Stickereietablissements, wo den Kunden aus aller Welt die sorgfältig aufgemachten Musterbücher vorgelegt, aber auch einzelne Arbeitsgänge der Stickereiproduktion erledigt wurden. Mit diesen gross dimensionierten Gebäuden schufen namhafte Architekturbüros einen ganz eigenen, in St.Gallen verbreiteten Geschäftshaustypus. Allerdings wäre die Sankt-Galler Stickereiblüte ohne den Aufbau einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur nicht möglich gewesen. Der für hiesige Verhältnisse monumental angelegte Bahnhofplatz und die Zweckbauten westlich des Bahnhofs (u.a. die Lokremise) zeugen von der Bedeutung, die man der Eisenbahn als modernem Verkehrsmittel beimass. In unmittelbarer Nähe des Bahnhofs siedelten sich die Versicherungsgesellschaft Helvetia und später mehrere Banken an, deren wuchtige Bauten die Solidität der darin wirkenden Institute versinnbildlichen sollten. In diese Unternehmen der privaten Wirtschaft gleichsam hineingestreut finden sich im Stickereiquartier auch Häuser, die der bürgerlichen Wohltätigkeit für die ärmeren Bevölkerungsschichten sowie der Arbeiter-Selbsthilfe dienten.

 

St.Gallen und die Kreativität
Stadtpräsident Thomas Scheitlin hat in seinen Schlussworten darauf hingewiesen, welche grosse Bedeutung die Lokremise für die Stadt St.Gallen hat. Stimmen die Bürgerinnen und Bürger dem Kulturprojekt zu, entsteht beim Bahnhof St.Gallen ein spartenübergreifendes Kulturzentrum, das den Kulturinstitutionen Theater und Konzert, KinoK, Kunstmuseum und weiteren Institutionen im Bereich der bildenden Kunst Raum für zeitgenössische und experimentelle Kulturprojekte bietet und auch für Veranstaltungen zur Verfügung steht. Der Stadtpräsident ist überzeugt, dass die Lokremise mit seiner einzigartigen Atmosphäre massgeblich zur urbanen und überregionalen Ausstrahlung der Stadt beiträgt: „Es sind solche herausragenden Institutionen, welche heute in wachsendem Masse zu einem zentralen Standortfaktor werden.“ Er hat in diesem Zusammenhang auch den amerikanischen Ökonomen Richard Florida zitiert, der nachweist, dass Kreativität als Standortfaktor entscheidend zu ökonomischem Erfolg beiträgt. So suchen Unternehmen heute ihren Standort nicht mehr nur nach traditionellen Faktoren wie niedrige Steuersätze und günstige Immobilienpreise, sondern auch nach dem Vorhandensein kreativer Köpfe. Darum kann St.Gallen als Hauptstadt als Motor der Region wirken, wenn sie über Möglichkeiten zur kreativen Entfaltung verfügt.

 

Verdi im Klosterhof
Opernspezialität auf dem Klosterhof, Tanz in der Kathedrale und ein Konzertprogramm mit alter Musik – die St.Galler Festspiele haben nach zwei Startjahren ein unverwechselbares Gesicht. Im Zentrum steht die grosse Openair-Produktion vor der prachtvollen Fassade der Kathedrale. Ab dem 20. Juni 2008 wird vor dieser beeindruckenden Kulisse die Verdi-Oper «Giovanna d’Arco» aufgeführt. Zum Abschluss der IHK-Generalversammlung wurden die Besucher auf den musikalischen Grossanlass eingestimmt: Nach der theoretischen Einführung des geschäftsführenden Direktors Werner Signer präsentierte der 45-köpfige Festspielchor einen musikalischen Vorgeschmack.

 

 

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Resultate Konjunktur-
Umfrage Nov. 2011

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Wie beurteilen Sie die Geschäftserwartungen?

gut       befriedigend  schlecht

IHK-Magazin 4/2011

Aus der aktuellen inform-Ausgabe:

Erst studieren, dann zahlen
IHK-Modell einer nachlaufenden Studiengebühr

Müssen den Gürtel enger schnallen
Konjunkturforum von IHK und SGKB malt ein düsteres Bild

Chance verpasst - was nun?
St.Galler Wirtschaft ist in Bern ungenügend vertreten

Erfolg dank Kooperation und Partnerschaft
HSG ist Schauplatz des 5. Ostschweizer IHK-Symposiums


Alle inform-Ausgaben finden Sie hier

IHK in den Medien

Rettung des Bankkundengeheimnisses
Plädoyer für eine Abgeltungssteuer
Konrad Hummler im NZZ-Interview

Jetzt auch in Appenzell
Das neue Arztzeugnis
Statt Arbeitsunfähigkeit wird Arbeitsfähigkeit betont

Finanzkrise:
Moralische Neuorientierung ist nötig
Interview mit IHK-Präsident Dr. Konrad Hummler

Blickpunkt Recht

Blickpunkt Recht ist eine gemeinsame Dienstleistung der IHK St.Gallen-Appenzell und des St.Gallischen Anwaltsverbandes SGAV. Die Rubrik gibt Antworten auf häufig gestellte Rechtsfragen. Bitte beachten Sie den allgemeinen Hinweis dazu. Blickpunkt Recht beantwortet auch Ihre persönliche Frage, falls sie von der IHK und dem SGAV als von allgemeinem Interesse eingeschätzt wird. 

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News

Nach dem Kauf des grössten Teils der Bank Wegelin will die Raiffeisen-Gruppe die Kundenbeziehungen intensiv prüfen.



Die Anlagestrategen der grössten Banken rücken von ihren pessimistischen Prognosen ab, nachdem Aktien weltweit mit dem stärksten Jahresauftakt seit 1994 geglänzt haben.



Der Käuferstreik ist nicht eingetreten. Grossinvestoren interessieren sich wieder für die Schuldenländer in Europa.



Ob EZB-Präsident Mario Draghi eigentlich weiss, wer Herbert Grönemeyer ist? Man könnte es fast meinen. Schliesslich hört sich der Titel des Grönemeyer-Hits "Bleibt alles anders» fast so an wie Draghis Bilanz.



Überraschend starke US-Arbeitsmarktdaten haben der Schweizer Börse am Freitag kräftig Auftrieb gegeben.



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    Die elektronische Abwicklung von Rechnungen kann für Unternehmen ein wirksamer Beitrag zur administrativen Entlastung bedeuten. Dabei müssen aber die „Stolpersteine“ beachtet und ausgeräumt werden.
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    Die Fähigkeit zur Innovation ist der Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens und den Wohlstand einer Volkswirtschaft. Wo steht diesbezüglich die Schweiz?
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